Psychotherapie und Einzeltherapie

Psychische Probleme wie Ängste, Trennungsschwierigkeiten, sexuelle Probleme, Kontaktschwierigkeiten, Depressionen etc. laden ein, mehr aus sich und seinem Leben zu machen. Als Störungen empfundene psychische Probleme verstehen wir als Signale, die dazu auffordern, tiefer hinzuschauen und herauszufinden, was es für das eigene Heilwerden braucht. Solche Schwierigkeiten haben nicht das Stigma von “anormal” sondern weisen in die Richtung, in der eigenes Potential auf seine Verwirklichung drängt. Die von uns auf diesem Weg angebotene Begleitung wendet sich nicht an Kranke sondern an Menschen, die Verantwortung dafür übernehmen wollen, das Beste aus sich und damit auch für Ihre Umgebung zu machen.

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Ihr Leben: Ihr kostbarstes Gut

Ihr Leben ist das Kostbarste, das Sie besitzen. Es ist ein Geschenk, das Ihnen nur für sehr kurze Zeit geliehen wird. Was Sie daraus machen, entscheidet darüber, ob Sie es jeden Tag auf’s Neue genießen können oder ob es nur eine Bürde ist, ob Sie es einmal mit Freude und Dankbarkeit oder nur in Enttäuschung und Hader loslassen können. Es steht also viel auf dem Spiel: Nicht mehr und nicht weniger als Ihr einmaliges kostbares Sein!

Ihre Psyche und Seele weiß um diese Kostbarkeit. Daher schmerzt es so, wenn diese Kostbarkeit nicht gelebt wird. Unsere Psyche möchte nicht akzeptieren, ein Leben in Leid, Angst, Selbstablehnung, Einsamkeit, Verzweiflung und Angst zu leben. Sie möchte Ihr Bestes, nämlich dass sich Ihr volles Potential an Liebe, Freude und Zufriedenheit entfaltet. Ihr psychischer Schmerz ist ein Ruf, der umso eindringlicher wird, je mehr er ignoriert oder betäubt wird. So wie ein physischer Schmerz Ihnen mitteilt, dass die innere Balance Ihres Körpers gestört ist, ist emotionaler Schmerz nichts anderes als ein Hinweis darauf, dass sich Ihre Psyche nicht im Gleichgewicht befindet.

Schmerz gehört wie Freude untrennbar zum Lebendig-sein. Hoch entwickeltes Leben ist mit hoher Empfindsamkeit ausgestattet. Wenn wir unsere Empfindsamkeit ablehnen, lehnen wir ab, lebendig zu sein. Schmerz ist nichts anderes als ein Ausdruck unseres lebendigen äußerst sensiblen Daseins mit der Absicht, uns der Entfaltung unseres Potentials näher zu bringen.

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Sich Schmerz anvertrauen

Es ist ganz wesentlich, diesen Schmerz zu spüren, um dem nahe zu kommen, was vom inneren Gleichgewicht abhält. Nach landläufigem medizinischen Verständnis wird Schmerz allerdings als ein störendes Symptom verstanden, das es zu beseitigen gilt, um frei davon zu sein. Unsere Medizin kann heute sehr erfolgreich Schmerz verhindern mit dem Ergebnis, dass uns die Funktion des Schmerzes, nämlich die Beseitigung seiner Ursachen, nicht mehr direkt zugänglich ist und nicht mehr nötig erscheint. So gelangen wir zur irrigen Auffassung, dass eigentlich Schmerz nur vermieden werden muss, damit es uns gut geht. Ein Irrtum, der davon abhält, ein Leben zu leben, wie es menschliches Dasein zu seiner Entfaltung und sogar zu seinem Erhalt benötigt.

Emotionaler Schmerz ist nichts anderes als ein Ausdruck des Unglücks darüber, nicht diejenige/derjenige zu sein, die/der man eigentlich ist! Damit ist er kein Feind sondern ein guter Freund, dem es weh tut, Sie dort zu sehen, wo Sie sich gerade befinden. Er möchte Sie dort auf keinen Fall lassen. Wenn ein guter Freund sieht, dass Sie nicht gut zu sich sind oder mit sich umgehen, wird er beharrlich und ggf. mit zunehmendem Nachdruck auf Sie einwirken. Er wird Ihr Unglück nicht ignorieren oder akzeptieren, Sie nicht in in Ruhe lassen oder Ihnen vorschlagen, sich zu betäuben.

Schmerz ist ein wichtiger Initiator (und wahrscheinlich auch der einzige) für innere Entwicklung. Die Bereitschaft, Schmerz zuzulassen, ist eine unabdingbare Voraussetzung für inneres Wachstum. Solange uns nichts weh tut, sehen wir keine Veranlassung zu Veränderung. Um Schmerz zu vermeiden, bleiben wir lieber dort, wo wir gerade sind. Selbst wenn wir genau wissen, dass das nicht gerade gut für uns ist.

  • Finden Sie sich nicht damit ab, dass es Ihnen nicht gut geht! Ihr Leben ist zu kurz! Sie haben nur dieses eine!
  • Lernen Sie die Bedeutung Ihres Schmerzes kennen! Er will Sie nicht einfach nur ärgern, sondern er ersucht Sie, sich Ihren ungelösten Konflikten zuzuwenden! Jetzt und ohne weiteres Zaudern!
  • Kommen Sie sich selbst näher, indem Sie Ihrem Schmerz erlauben, seine volle Betroffenheit über ihr derzeitiges Leben auszudrücken!
  • Gestatten Sie Ihrem Schmerz, eine deutliche unbeirrbare und ehrliche Stimme zu sein, die nur ein Anliegen hat: Das Beste aus Ihnen und Ihrem Leben zu machen!

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Schmerz: Ein Tor zur Freude

Alles was Sie dazu brauchen, ist Ihr Mut und die Zuversicht, dass Ihr Schmerz auf Ihrer Seite steht. In unserer psychotherapeutischen Arbeit begleiten wir Sie mit liebevollem Engagement und Kompetenz beim Durchleben Ihres emotionalen Schmerzes. Wenn Sie ihn zulassen, warten ungeahnte Geschenke auf Sie. In seiner präsenten Wahrnehmung tun sich neue, unerwartete Räume von Verständnis und Erkenntnis sowie Liebe und Mitgefühl für sich selbst und andere auf, die integrierend und heilend wirken. Damit sich dieser alchemistische Prozess vollziehen kann, ist es nötig, sich selbst aus dem Weg zu gehen und sich dem eigenen Schmerz und dem ihm innewohnenden Heilungspotential anzuvertrauen.

Wenn es Ihnen gelingt, sich Ihrem Schmerz anzuvertrauen, öffnen Sie gleichzeitig das Tor zu Ihrer Freude. Wenn Sie sich Ihrem Schmerz verschließen, verschließen Sie sich auch Ihrer Freude. Beide sind zwei Seiten ein und derselben Medaille. Beide Gefühle erhalten in einer Therapiesitzung unsere ganze Beachtung.

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Bewußtheit durch Präsenz

Die während eines Therapieverlaufs gewonnene Erfahrung, dass beide Gefühle oft sehr eng nebeneinander liegen, nimmt dem Schmerz seinen Schrecken. Sie befähigt, für Gefühle durchlässiger zu werden und zu erkennen, dass Gefühle kommen und gehen. Wer bleibt, ist der Zeuge und Beobachter von Gefühlsveränderungen. Dieser Zeuge und Beobachter ist eine sehr wesentliche Instanz, die ermöglicht, sich nicht mehr mit Gefühlen zu identifizieren und zu erkennen, dass wir „mehr“ oder „größer“ als unsere Gefühle sind. Sie erst ermöglicht uns, uns nicht mehr von der Flut der Gefühle, wie ein Stück Holz wegtreiben zu lassen, sondern in emotionalen Situationen bewusst und präsent zu bleiben, statt sich reaktiv zu verhalten. Erst wenn das gelingt, werden wir zu freien, selbstbestimmten Menschen. In unserer therapeutischen Arbeit ist die Vermittlung und Übung von Präsenz und Achtsamkeit ein bedeutsames Element.

Weitergehende Informationen zu der von uns praktizierten Psychotherapie finden Sie hier.